Kurzubersicht Salah:

Pflicht: Koran 2:238 und 4:103, zweite Saule des Islam
Zeiten: Fajr, Dhuhr, Asr, Maghrib, Ischa (5 tagliche Gebete)
Raka'at: 2 (Fajr), 4 (Dhuhr), 4 (Asr), 3 (Maghrib), 4 (Ischa)
Vorbedingungen: Wudu, saubere Kleidung, Qibla, gultige Gebetszeit
Kernpositionen: Qiyam, Ruku, I'tidal, Sujud, Jalsa
Abschluss: Taschahhud + Salawat Ibrahim + Taslim rechts und links

Das Gebet ist die Saule der Religion. Der Prophet (Frieden sei mit ihm) sagte: "Der Kopf der Angelegenheit ist der Islam, seine Saule ist das Gebet, und sein hochster Gipfel ist der Jihad auf dem Weg Allahs." (Tirmidhi 2616). Wer das Gebet aufrecht erhalt, erhalt seine Religion aufrecht. Wer es vernachlassigt, hat die Grundlage geschwacht.

Allah der Erhabene sagt: "Bewahrt die Gebete und das mittlere Gebet und steht auf fur Allah in Andacht." (Koran 2:238). Das Gebet ist nicht ein Empfehlung. Es ist eine direkte gottliche Weisung, funfmal taglich ausgefuhrt, an jedem Tag des Lebens. Diese Anleitung soll sicherstellen, dass jede Niederwerfung auf einem sicheren Fundament ruht.

Die Vorbedingungen des Gebets

Bevor man mit dem Gebet beginnt, mussen vier Voraussetzungen erfullt sein:

1. Guiltiger Wudu (rituelle Reinigung)
Der Wudu ist die unbedingte Voraussetzung fur das Gebet. Ohne Wudu ist das Gebet ungultig. Hat man keinen Wudu, muss man ihn zunachst verrichten. Steht kein Wasser zur Verfugung oder ist dessen Nutzung gesundheitsschadlich, ist der Tayammum (trockene Reinigung) erlaubt.

2. Saubere Kleidung, Korper und Gebetsstatte
Die Kleidung, der Korper und der Platz, auf dem man betet, mussen frei von ritueller Unreinheit (Najasat) sein. Fur Manner gilt: die Korperbedeckung (Awra) reicht vom Nabel bis zu den Knien. Fur Frauen gilt: der gesamte Korper ausser Gesicht und Handen muss bedeckt sein.

3. Die Qibla-Richtung
Man muss in Richtung der Kaaba in Mekka beten. In Deutschland liegt die Qibla in sudostlicher Richtung, ungefahr zwischen 120 und 135 Grad je nach Standort. FivePrayer berechnet die genaue Qibla fur jeden Standort. Die Brust muss in Qibla-Richtung zeigen. Es genugt die ungefahr richtige Richtung, wenn man sie trotz ernsthafter Muhe nicht genauer bestimmen kann.

4. Eingetreten sein der Gebetszeit
Jedes der funf Gebete hat eine festgelegte Zeit, die durch astronomische Berechnungen oder Sicht bestimmt wird. Ein Gebet vor Eintritt seiner Zeit ist ungultig. Allah sagt: "Die Gebete sind den Glaubigen zu festgesetzten Zeiten vorgeschrieben." (Koran 4:103)

Die funf Gebetszeiten

Die funf Pflichtgebete und ihre Zeiten:

Fajr (Morgendammerungsgebet): Beginnt mit dem wahren Morgengrauen (Fajr Sadiq), wenn das erste Licht am Horizont erscheint, und endet mit dem Sonnenaufgang. Dies ist die Zeit, in der Schlaf und Komfort gegen die Andacht aufgegeben werden. Allah nennt das Fajr-Gebet gesondert: "Und das Morgengebet, denn das Morgengebet ist bezeugt." (Koran 17:78)

Dhuhr (Mittagsgebet): Beginnt, wenn die Sonne ihren Zenit uberschritten hat, und endet, wenn der Schatten eines Gegenstands die gleiche Lange wie der Gegenstand selbst erreicht hat (nach Beginn). Es ist das Gebet in der Mitte des Arbeitstags.

Asr (Nachmittagsgebet): Beginnt, wenn der Schatten doppelt so lang wie der Gegenstand ist (nach Hanafi-Methode) bzw. wenn der Schatten gleich lang ist (nach Mehrheitsmeinung), und endet kurz vor Sonnenuntergang. Der Prophet (Frieden sei mit ihm) warnte ausdrucklich davor, das Asr-Gebet zu verpassen.

Maghrib (Abendgebet): Beginnt unmittelbar nach dem Sonnenuntergang und endet, wenn die rote Dammerung am Horizont verschwindet. Es ist das kurzeste Gebetsfenster und muss in der Regel innerhalb von 60-90 Minuten verrichtet werden.

Ischa (Nachtgebet): Beginnt, wenn die Abendrotung vollstandig verschwunden ist, und endet mit dem Beginn von Fajr. Es ist empfohlen, das Ischa-Gebet moglichst vor dem Mitternacht zu verrichten.

Takbirat al-Ihram: der Eintritt ins Gebet

Das Gebet beginnt mit der Niyyah (Absicht) und dem Takbirat al-Ihram. Die Niyyah ist eine innerliche Absicht im Herzen; man beabsichtigt, welches Gebet man verrichtet (z.B. "Ich beabsichtige, das Fajr-Pflichtgebet zu verrichten").

Dann hebt man die Hande bis auf Schulter- oder Ohrenhohe und spricht laut (oder leise beim Einzelbetenden):

"Allahu Akbar" (Allah ist der Grozste)

Mit diesem Takbir tritt man in den Zustand des Gebets ein. Ab diesem Moment ist alles, was nicht zum Gebet gehort, verboten: Sprechen, Essen, unnotigte Bewegungen. Die Hande werden dann vor der Brust oder unter dem Bauchnabel gefaltet (je nach Rechtschule), wobei die rechte Hand uber der linken liegt.

Nach dem Takbir spricht man leise die Eroffnungsdua (Du'a al-Istiftah), zum Beispiel: "Subhanakallahumma wa bihamdika wa tabarakasmuka wa ta'ala jadduka wa la ilaha ghairuk." Dies ist eine Sunnah, kein Fard.

Qiyam: das Stehen und die Rezitation

Im Stehen (Qiyam) rezitiert man zuerst leise die Ta'awwudh ("A'udhu billahi min ash-shaytanir rajim") und dann die Basmala ("Bismillahir rahmanir rahim"), bevor man mit Al-Fatiha beginnt.

Al-Fatiha (Die Eroffnende): Die Rezitation von Surah Al-Fatiha ist nach Mehrheitsmeinung ein Pflichtbestandteil jeder Raka'at. Der Prophet (Frieden sei mit ihm) sagte: "Es gibt kein Gebet fur denjenigen, der nicht die Eroffnung des Buches rezitiert." (Sahih al-Bukhari 756)

"Bismillahir rahmanir rahim. Al-hamdu lillahi rabb il-'alamin. Ar-rahmanir rahim. Maliki yawm id-din. Iyyaka na'budu wa iyyaka nasta'in. Ihdinas sirat al-mustaqim. Sirat alladhina an'amta 'alayhim ghayril maghdubi 'alayhim wa la d-dallin."

Nach Al-Fatiha sagt man leise "Amin". In den ersten beiden Raka'at eines jeden Gebets folgt nach Al-Fatiha die Rezitation einer weiteren Sure oder einiger Verse. Es gibt keine Pflicht-Sure fur diesen Teil; jede Sure aus dem Koran ist gultig. Empfohlen sind kurzere Suren wie Al-Ikhlas (112), Al-Falaq (113), An-Nas (114) oder langere Suren je nach Zeit und Konnen.

Ruku: die Verbeugung

Nach der Rezitation spricht man "Allahu Akbar" (Takbir al-Intiqal) und neigt sich in die Verbeugung (Ruku). Die Hande greifen die Knie, der Rucken ist waagerecht, der Kopf auf einer Linie mit dem Rucken. Weder zu tief noch zu flach.

In der Ruku-Position spricht man mindestens dreimal:

"Subhana Rabbiyal Azim" (Gepriesen sei mein erhabener Herr)

Diese Formel kann dreimal, funfmal, siebenmal oder neunmal wiederholt werden. Mehr ist besser, solange man nicht Imam ist und die Gemeinde nicht unnotig verlangert. Der Prophet (Frieden sei mit ihm) liebte es, Ruku und Sujud zu verlangern (Sahih al-Bukhari 820).

I'tidal: das Aufrichten aus der Verbeugung

Aus der Ruku erhebt man sich vollstandig in den aufrechten Stand (I'tidal) und sagt dabei:

"Sami'allahu liman hamidah" (Allah hort denjenigen, der Ihn lobt)

Steht man vollstandig gerade, sagt man:

"Rabbana wa lakal hamd" (Unser Herr, Dir gebuehrt aller Lob)

Oder die langere Version: "Allahumma rabbana lakal hamd, mil'as-samawati wa mil'al-ardi wa mil'a ma shi'ta min shay'in ba'd." Das vollstandige Aufrichten ist ein Pflichtbestandteil (Fard) des Gebets. Wer es uberspringt und sofort zur Sujud geht, hat eine wesentliche Pflicht versaumt.

Sujud: die Niederwerfung

Nach dem I'tidal spricht man "Allahu Akbar" und geht in die Niederwerfung (Sujud). Dabei beruhren sieben Glieder den Boden gleichzeitig:

  1. Die Stirn (zusammen mit der Nase)
  2. Die Handfliche der rechten Hand
  3. Die Handfliche der linken Hand
  4. Das rechte Knie
  5. Das linke Knie
  6. Die Zehen des rechten Fusses (aufgestellt)
  7. Die Zehen des linken Fusses (aufgestellt)

In der Sujud-Position spricht man mindestens dreimal:

"Subhana Rabbiyal A'la" (Gepriesen sei mein allerhochster Herr)

Die Sujud ist der Moment der grossten Nahe zu Allah. Der Prophet (Frieden sei mit ihm) sagte: "Am nachsten ist der Diener seinem Herrn, wenn er in der Sujud ist. Macht daher viel Du'a darin." (Sahih Muslim 482). Es ist Sunnah, in der Sujud viel Bittgebet zu sprechen.

Jalsa: das Sitzen zwischen den Niederwerfungen

Nach der ersten Sujud erhebt man sich auf "Allahu Akbar" und setzt sich aufrecht in die Jalsa-Position. In dieser sitzenden Position sagt man:

"Allahumma ighfir li, warhamni, wahdini, wa'afini, warzuqni" (O Allah, vergib mir, erbarme Dich meiner, leite mich, bewahre mich gesund und gib mir Rizq)

Oder einfacher: "Rabbighfir li" (Mein Herr, vergib mir). Danach geht man auf "Allahu Akbar" in die zweite Niederwerfung und wiederholt die Sujud wie die erste. Damit ist eine vollstandige Raka'at (abzuglich des abschliessenden Sitzens) verrichtet.

Vollstandige 2- und 4-Raka'at-Struktur

2-Raka'at-Gebet (Fajr-Struktur):

  • Niyyah + Takbirat al-Ihram
  • 1. Raka'at: Qiyam (Al-Fatiha + Sure) → Ruku → I'tidal → 1. Sujud → Jalsa → 2. Sujud
  • Aufstehen fur die 2. Raka'at auf "Allahu Akbar"
  • 2. Raka'at: Qiyam (Al-Fatiha + Sure) → Ruku → I'tidal → 1. Sujud → Jalsa → 2. Sujud
  • Hinsetzen fur den abschliessenden Taschahhud (At-Tahiyyat al-Akhir)
  • Taschahhud + Salawat Ibrahim + Du'a vor dem Taslim
  • Taslim rechts und links

4-Raka'at-Gebet (Dhuhr / Asr / Ischa-Struktur):

  • Niyyah + Takbirat al-Ihram
  • 1. Raka'at: Qiyam (Al-Fatiha + Sure, laut bei Fajr/Jumu'ah/Maghrib/Ischa; leise bei Dhuhr/Asr) → Ruku → I'tidal → 1. Sujud → Jalsa → 2. Sujud
  • 2. Raka'at: wie 1. Raka'at, danach Hinsetzen fur den Zwischen-Taschahhud (At-Tahiyyat al-Wusta)
  • Aufstehen fur die 3. Raka'at
  • 3. und 4. Raka'at: nur Al-Fatiha (ohne zusatzliche Sure, nach Mehrheitsmeinung), jeweils Ruku, I'tidal, zwei Sujud
  • Nach der 4. Raka'at: abschliessender Taschahhud + Salawat Ibrahim + Du'a + Taslim

3-Raka'at-Gebet (Maghrib-Struktur): Wie das 4-Raka'at-Gebet, jedoch mit nur drei Raka'at. Nach der 2. Raka'at sitzt man fur den Zwischen-Taschahhud, steht auf fur die 3. Raka'at, und schliesst mit dem abschliessenden Taschahhud ab.

Taschahhud und Salawat Ibrahim

Der Taschahhud (At-Tahiyyat) ist das Glaubensbekenntnis, das man im Sitzen spricht. Man sitzt auf dem linken Bein (Tawarru oder Iftiraschi je nach Rechtschule), die rechte Hand zur Faust, der Zeigefinger leicht erhoben als Zeugnis des Tawhid.

"At-tahiyyatu lillahi was-salawatu watt-tayyibat. As-salamu 'alayka ayyuhan-nabiyyu wa rahmatullahi wa barakatuh. As-salamu 'alayna wa 'ala 'ibadillahis-salihin. Aschadu an la ilaha illallah wa aschadu anna Muhammadan 'abduhu wa rasuluh."

Bedeutung: "Alle Ehrerbietungen, Gebete und das Gute gehoren Allah. Friede sei mit dir, o Prophet, und Allahs Barmherzigkeit und Segen. Friede sei auf uns und auf den rechtschaffenen Dienern Allahs. Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt ausser Allah, und ich bezeuge, dass Muhammad Sein Diener und Gesandter ist."

Nach dem Taschahhud spricht man im abschliessenden Sitzen die Salawat Ibrahim:

"Allahumma salli 'ala Muhammadin wa 'ala ali Muhammadin, kama sallayta 'ala Ibrahima wa 'ala ali Ibrahima, innaka hamidum majid. Allahumma barik 'ala Muhammadin wa 'ala ali Muhammadin, kama barakta 'ala Ibrahima wa 'ala ali Ibrahima, innaka hamidum majid."

Dann kann man ein kurzes Du'a sprechen, zum Beispiel: "Allahumma inni a'udhu bika min 'adhabi jahannam, wa min 'adhabil-qabr, wa min fitnatil-mahya wal-mamat, wa min sharri fitnatil-masihid-dajjal." (Sahih Muslim 590)

Taslim: der Abschluss des Gebets

Das Gebet wird mit dem Taslim beendet. Man dreht den Kopf nach rechts und sagt:

"As-salamu 'alaykum wa rahmatullah" (Friede sei mit euch und Allahs Barmherzigkeit)

Dann dreht man den Kopf nach links und wiederholt denselben Gruz. Mit dem ersten Taslim nach rechts tritt man aus dem Gebet aus. Der zweite Taslim nach links ist nach Mehrheitsmeinung eine bestatige Sunnah.

Nach dem Gebet ist es Sunnah, Dhikr zu sprechen: dreimal "Astaghfirullah", dann "Allahumma antas-salam wa minkas-salam, tabarakta ya dhal-jalali wal-ikram" (Sahih Muslim 591), danach 33-mal Subhanallah, 33-mal Alhamdulillah, 33-mal Allahu Akbar und einmal La ilaha illallah wahdahu la scharika lah... (Sahih al-Bukhari 843).

Was das Gebet ungultig macht

Folgende Handlungen oder Zustande machen das Gebet ungultig:

1. Verlust des Wudu
Wenn der Wudu wahrend des Gebets bricht (z.B. durch Winde), muss man das Gebet sofort abbrechen, den Wudu erneuern und das Gebet von Anfang an wiederholen.

2. Absichtliches Sprechen
Sprechen, das kein Teil des Gebets ist, macht das Gebet ungultig, wenn es absichtlich geschieht. Wer vergisst, dass er betet, und spricht, dann sein Gebet erinnert, muss das Gebet nach Mehrheitsmeinung nicht wiederholen (er setzt es fort).

3. Ubermassige Bewegungen
Handlungen, die dem Gebet fremd sind und von einem Beobachter nicht als Teil des Gebets erkannt wurden, machen es ungultig. Drei oder mehr aufeinander folgende fremde Bewegungen sind das klassische Kriterium.

4. Essen und Trinken
Jedes absichtliche Essen oder Trinken bricht das Gebet sofort, auch eine kleine Menge.

5. Abwenden von der Qibla
Das absichtliche Wenden der Brust weg von der Qibla macht das Gebet ungultig. Kurzes Umdrehen des Kopfes macht es nicht ungultig.

6. Vernachlassigen einer Pflichthandlung
Wer eine Fard-Handlung des Gebets absichtlich weglasst (z.B. den Ruku oder den I'tidal), macht das Gebet ungultig. Bei versehentlichem Weglassen kann die Sahw-Prostration (zwei zusatzliche Niederwerfungen vor dem abschliessenden Taslim) einige Fehler korrigieren.

Haufig gestellte Fragen

Wie viele Raka'at hat jedes der funf Pflichtgebete?

Fajr hat 2 Fard-Raka'at. Dhuhr hat 4 Fard-Raka'at. Asr hat 4 Fard-Raka'at. Maghrib hat 3 Fard-Raka'at. Ischa hat 4 Fard-Raka'at. Dazu kommen jeweils die empfohlenen Sunnah-Raka'at: zum Beispiel 2 Sunnah vor Fajr (stark betont), 4 + 2 um Dhuhr, 2 nach Maghrib und 2 nach Ischa.

Was macht das Gebet ungultig?

Das Gebet wird ungultig durch: Verlust des Wudu, absichtliches Sprechen ausserhalb des Gebets, ubermassige fremde Bewegungen, Essen oder Trinken, absichtliches Abwenden von der Qibla und das Weglassen von Pflichthandlungen. Kleinere Fehler konnen durch die Sahw-Prostration (zwei Niederwerfungen vor dem Taslim) ausgeglichen werden.

Muss man die arabischen Texte auswendig konnen?

Ja, die wesentlichen Texte wie Al-Fatiha, Taschahhud und die Tasbihat in Ruku und Sujud mussen auf Arabisch rezitiert werden. Ein Neumuslim darf zunachst einfachere arabische Formeln verwenden und Al-Fatiha schrittweise erlernen. Das Auswendiglernen ist Pflicht, da das Gebet ohne die arabischen Rezitationen nach Mehrheitsmeinung nicht gultig ist.

Wie findet man die Qibla-Richtung?

Die Qibla liegt in Deutschland sudostlich, ungefahr zwischen 120 und 135 Grad je nach genauen Standort. Man kann einen Kompass, eine Qibla-App oder Google Maps verwenden. FivePrayer berechnet die genaue Qibla fur deinen aktuellen Standort. Wenn man trotz ehrlicher Bemuhen eine falsche Richtung gewahlt hat, ist das Gebet nach Mehrheitsmeinung gultig.

Was tut man, wenn man eine Raka'at im Gemeinschaftsgebet verpasst hat?

Wenn man dem Imam beitritt und eine oder mehrere Raka'at verpasst hat, betet man mit dem Imam bis zum Taslim. Gibt der Imam den Salam, steht man auf und holt die verpassten Raka'at nach, als ob man sie jetzt beginnt. Die Raka'at, die man mit dem Imam gebetet hat, plus die nachgeholten Raka'at ergeben die volle Anzahl. Der Prophet (Frieden sei mit ihm) sagte: "Was ihr findet, betet es, und was ihr verpasst habt, holt es nach." (Sahih al-Bukhari 636)

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